Fachkraft inklusive Bildung und Erziehung

Fachschule fr Sozialwesen - berufsbegleitender Aufbaubildungsgang - Fachkraft inklusive Bildung und Erziehung

Fortbildungsdauer: 

Die Ausbildung wird in Teilzeitform durchgeführt und umfasst ein Schuljahr mit insgesamt 600 Unterrichtsstunden. 

Der Unterricht besteht aus zwei wöchentlichen Präsenzabenden (mittwochs von 18.00 bis 21.15 Uhr, freitags von 15.30 bis 20.20 Uhr und alle 14 Tage Samstagsunterricht von 8.00 bis 12.55 Uhr) 

Aufnahmevoraussetzungen: 

Eine abgeschlossene Fachschulausbildung im Bereich Sozialwesen oder eine als gleichwertig anerkannte Qualifikation. 

(Über Ausnahmen entscheidet die Schulleitung im Einvernehmen mit der Bezirksregierung) 

Unterrichtsinhalte

Die Weiterbildung ist durch 6 Lernfelder strukturiert:

  • Grundlagen für ein professionelles inklusionspädagogisches Handeln entwickeln 
  • Diversitäten von Lebenswelten erkennen und umfassende Möglcihkeiten der Teilhabe eröffnen
  • Grundlagen der Entwicklung im Kindes- und Jugendalter antizipieren und sichere Bildungs- und Identitätsprozesse unterstützen
  • Handlungskonzepte inklusiver Pädagogik unter Berücksichtigung besonderer pädagogischer und pflegerischer Spezifika entwickeln
  • Professionelle pädagogische und organisatorsiche Handlungskompetenzen für die Arbeit in multiprofessionellen Teams, Institutionen und Netzwerken zur Implementierung inklusiver Strukturen entwickeln
  • Projektarbeit/Implementierung eines innovativen Elements inklusiver Arbeit in das eigene Praxisfeld

Zusatzangebote mit Zertifikaten:

  • Montessoripädagogik Grundkurs
  • BWL in der Sozialwirtschaft
  • Basiskurs ICF
  • Grundkurs in katholischer Theologie
  • Supervision

Abschluss: 

Fachkraft für inklusive Bildung und Erziehung nach den curricularen Vorgaben des Landes NRW

Berufliche Aufgabenbereiche: 

Fachkräfte für inklusive Bildung und Erziehung arbeiten in allen Feldern der Sozialen Arbeit, Behindertenhilfe und Elementarpädagogik. Sie begleiten Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit dem Ziel, die Teilhabemöglichkeiten von Menschen mit besonderem Unterstützungsbedarf zu erweitern und ein soziales Miteinander für alle zu ermöglichen. Ihr Aufgabengebiet umfasst die Vernetzung aller am Begleitungsprozess beteiligten Personen und eine professionelle Beratung von Eltern, Angehörigen und beteiligten Institutionen.