Fachhochschulreife - Höhere Berufsfachschule

Höhere Berufsfachschule für Gesundheit / Soziales


Ausbildungsdauer:

Die Ausbildung in der Zweijährigen Berufsfachschule  im Bereich Gesundheit und Soziales dauert 2 Jahre in Vollzeitform.

 

 

Voraussetzung:

In die Zweijährige Berufsfachschule kann aufgenommen werden,

  • wer einen mittleren Bildungsabschluss besitzt (Fachoberschulreife)

oder

  • die Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe..

Fächer:

Die Fächer im Bildungsgang gliedern sich in einen berufsbezogenen Lernbereich und einen berufsübergreifenden Lernbereich. Weiterhin gibt es einen Differenzierungsbereich.

Berufsbezogener Bereich:

  • Erziehungs- u. Sozialwissenschaften
  • Gesundheitswissenschaften
  • Biologie
  • Mathematik
  • Englisch
  • Wirtschaftslehre

Berufsübergreifender Bereich:

  • Deutsch / Kommunikation
  • Religionslehre
  • Sport / Gesundheitsförderung
  • Politik / Gesellschaftslehre

Differenzierungsbereich:

Freizeitpädagogik (Schwerpunkt)

Französisch

Praktika:

Die Schülerinnen und Schüler absolvieren im Rahmen der gesamten Ausbildung mindestens 24 Wochen Praktika im Bereich Sozial- und Gesundheitswesen (Krankenhäuser, Kindergärten, Arztpraxen, Altenheime, Physiotherapie- und Logopädie-Praxen, Ferienfreizeiten, etc.)

Davon liegen jeweils 12 Wochen innerhalb und 12 Wochen außerhalb der Schulzeit (vor Schulbeginn, in den Ferien, im Anschluss an die Schulzeit) Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt z.B. 38,5 Stunden.

Im Rahmen der Freizeitpädagogik findet eine erlebnispädagogische Woche (Skifreizeit) statt.

Abschluss:

Die Schülerinnen und Schüler erlangen die Fachhochschulreife (Staatliche Prüfung) und erweiterte berufliche Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten.

Perspektiven:

Der Abschluss berechtigt zum Studium an Fachhochschulen, z.B. für Sozial- und Gesundheitswesen (z.B. Soziale Arbeit, Religionspädagogik) oder an entsprechenden Studiengängen an Gesamthochschulen. Außerdem kann jede Fachrichtung studiert werden, wenn entsprechende Praktika nach Erlangen der Fachhochschulreife absolviert werden.

Der Abschluss bildet die Aufnahmevoraussetzung für den Besuch der Fachschule für Sozialpädagogik, der Fachschule für Heilerziehungspflege sowie des Bildungsganges „Allgemeine Hochschulreife“ (ab Klasse 12).