Allgemeine Hochschulreife

Berufliches Gymnasium mit dem Schwerpunkt „Gesundheit und Soziales"

Der Bildungsgang führt in drei Jahren zur Allgemeinen Hochschulreife. Alternativ zur traditionellen gymnasialen Oberstufe vermittelt er neben dem Erwerb der allgemeinen Studierfähigkeit berufliche Kenntnisse in den Arbeitsfeldern „Gesundheit und Soziales“.

 

Voraussetzungen:

Erforderlich für die Aufnahme in die Jahrgangsstufe 11 ist ein mittlerer Bildungsabschluss (Fachoberschulreife) mit der Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe (Q-Vermerk) oder ein im Ausland erworbener gleichwertiger Abschluss.

Schülerinnen und Schüler mit Fachhochschulreife im Schwerpunkt „Gesundheit- und Soziales“ können – sofern die notwendigen Kenntnisse der 2. Fremdsprache nachgewiesen werden – direkt in die Jahrgangsstufe 12 aufgenommen werden.

Unterrichtsorganisation:

der Bildungsgang umfasst die Jahrgänge 11,12 und 13. Die Fächer im Bildungsgang werden im Klassenverband unterrichtet.

Die Leistungskurse in den Jahrgangsstufen 12 und 13 sind Erziehungswissenschaften (verpflichtend) und Biologie oder Deutsch (je nach Wahlverhalten)

Grundkurse:

  • Sprachlich-literarisch-künstlerisches Aufgabenfeld: Deutsch, Englisch, Französisch, Kunst, Musik
  • Gesellschaftswissenschaftliches Aufgabenfeld: Gesellschaftslehre mit Geschichte, Soziologie (Kl. 11)
  • Mathematisch-naturwissenschaftlich-technisches Aufgabenfeld: Biologie, Mathematik
  • Religionslehre und Sport

Differenzierungsbereich:

  • Gesprächsführung
  • Vokalpraktikum
  • Literatur
  • Chemie
  • Theater
  • Sport
  • Spanisch

Praktika:

In der Jahrgangsstufe 11 ermöglicht ein dreiwöchiges Praktikum den Schülerinnen und Schülern Einblick in Einrichtungen des Sozial- und Gesundheitswesens.

Perspektiven:

Die Allgemeine Hochschulreife berechtigt zum Studium im gesamten Bundesgebiet an allen Universitäten und Fachhochschulen in allen Fachrichtungen. Die berufsbezogenen Kenntnisse sind besonders einem erziehungs- bzw. gesellschaftswissenschaftlichen Studium (z.B. Lehramt, Soziale Arbeit, Psychologie) oder einem Ausbildungsberuf im Bereich Gesundheit und Soziales förderlich.