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Michael Dreier, Bürgermeister der Stadt Paderborn, besucht das Edith-Stein-Berufskolleg des Erzbistums Paderborn

Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs setzen sich für den Erhalt des Eissports in Paderborn ein und diskutieren mit dem Bürgermeister und dem Beigeordneten Wolfgang Walter.   

(Tö) Im Rahmen der letzten Schulaktionswoche besuchte die Projektgruppe „Schlittschuhlaufen“ die Eissporthalle in Paderborn und musste hören, dass die Halle zum Saisonende 2017/2018 geschlossen werde. Hiermit verliert die Stadt nicht nur die Spielstätte des heimischen Eishockey-Teams, ESC Paderborn, das gerade in die 1. Eishockey-Liga West aufgestiegen war, sondern auch ein wichtiges Freizeitangebot für Kinder und Jugendliche.

Die Schülerinnen und Schüler des Edith-Stein-Berufskollegs, die schulische und berufliche Ausbildungen mit einem gesundheitlichen und sozialen Schwerpunkt anstreben, möchten sich aufgrund ihres sozialen Interesses für die Gesundheit und für sinnvolle Freizeitbeschäftigungen der Kinder und Jugendlichen dieser Stadt engagieren.

Im Rahmen einer Unterschriftenaktion für den Erhalt einer Eissporthalle sammelten die Schülerinnen und Schüler fast 2000 Unterschriften, die das große Interesse Paderborner Bürger an einer Eissporthalle dokumentieren.

Diese Liste ist dem Bürgermeister der Stadt Paderborn bei seinem Besuch des Edith-Stein-Berufskollegs nach einer einstündigen Diskussion mit ihm und Herrn Wolfgang Walter übergeben worden.

Engagiert brachte die Schülergruppe ihre Argumente für eine Eishalle sowie mögliche Ideen zur Realisierung eines Neubaus vor. Insbesondere hoben sie den freizeitpädagogischen Wert der Einrichtung als Jugendtreff hervor.

Bürgermeister Dreier und Beigeordneter Walter bestätigten die große Bedeutung einer solchen Eishalle gerade für den Freizeitbereich der Bürgerinnen und Bürger und als Anlaufstelle für Jugendliche, allerdings könne keine privatwirtschaftliche Einrichtung seitens der Stadt finanziell unterstützt werden. Es seien vielmehr Investoren gefragt, die sich hier einbringen wollten, so Michael Dreier, oder ein Verein, der die Anlage betreibe. Hier sei er aktuell in intensiven Gesprächen; für die Bedeutung der Stadt Paderborn als regionales Oberzentrum sei es sehr wünschenswert, den Eissport in Paderborn erhalten zu können.

Am Ende der Runde bedankte sich Bürgermeister Dreier für das große Engagement der Schülerschaft des ESBK und forderte sie dazu auf, weiterhin an diesem Projekt zu arbeiten und bei neuen Ideen auf ihn zuzukommen.