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HEP-Berufspraktikant*innen besuchen Bethel (Januar 2026)

Im Rahmen unseres Anerkennungsjahres als angehende Heilerziehungspfleger*innen besuchten wir Ende Januar die v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel in Bielefeld. Für uns HEPs war der Besuch besonders interessant, da Bethel zeigt, wie Inhalte aus der Ausbildung wie Inklusion und das Mehr-Milieu-Prinzip in der Praxis umgesetzt werden. Das Gelände ist wie ein eigenes Dorf aufgebaut und barrierefrei. Es gibt dort unter anderem Wohnangebote, Werkstätten, Krankenhäuser, psychiatrische Einrichtungen, Schulen, Einkaufsmöglichkeiten, Gastronomie sowie Freizeit- und Kulturangebote. Menschen mit Behinderungen leben und arbeiten in unterschiedlichen Bereichen, zum Beispiel auch in der Gastronomie oder im Handwerk, was echte Teilhabe ermöglicht.
Für angehende Heilerziehungspfleger*innen bietet Bethel als großer Arbeitgeber vielfältige Arbeitsfelder und gute berufliche Perspektiven. Dabei wurde deutlich, dass pflegerische Tätigkeiten zwar Teil der Heilerziehungspflege sein können, jedoch in einigen Arbeitsbereichen gar nicht im Vordergrund stehen, sondern stark davon abhängen, mit welcher Zielgruppe und in welchen Einrichtungen gearbeitet wird. Da Bethel deutschlandweit vertreten ist, ergeben sich vielfältige Einsatz- und Entwicklungsmöglichkeiten.
Der Besuch hat uns darin bestärkt, dass der Beruf der Heilerziehungspflege vielseitig und praxisnah ist und dass Bethel ein sehr gutes Beispiel für gelungene Inklusion und professionelle soziale Arbeit darstellt.

(Autor: HEP26)