Praxisintegrierte Ausbildung PIA

Praxisintegrierte Ausbildung

Aufnahmevoraussetzungen

  •  Mittlerer Schulabschluss (Fachoberschulreife) mit abgeschlossener einschlägiger Berufsausbildung

oder

  •  eine andere Berufsausbildung mit mindestens 900 Arbeitsstunden im sozialen Arbeitsfeld

 oder

  •  Abschluss eines einschlägigen vollzeitschulischen Bildungsganges der Fachoberschule (Klassen 11 und 12) oder der Höheren Berufsfachschule

 oder

  •  Hochschul-bzw. Fachhochschulreife und ein Praktikum mit mindestens 900 Arbeitsstunden im sozialen Arbeitsfeld oder ein soziales Jahr oder einschlägiger Bundesfreiwilligendienst

Unterrichtsorganisation

Dauer der Ausbildung: 3 Jahre

Fachtheoretische und fachpraktische Ausbildungsabschnitte (einschließlich Berufspraktikum) sind integriert und werden kontinuierlich miteinander verknüpft.

Einbezogen sind Praktikumsphasen in einem weiteren pädagogischen Handlungsfeld sowie Block- und Projektphasen im dritten Ausbildungsjahr.

Berufsübergreifender Lernbereich:

- Deutsch/Kommunikation

- Fremdsprache

- Politik/Gesellschaftslehre

- Naturwissenschaften

 Berufsbezogener Lernbereich:

- Lernfeld 1: Berufliche Identität und professionelle Perspektiven weiter entwickeln

- Lernfeld 2: Pädagogische Beziehungen gestalten und mit Gruppen pädagogisch arbeiten

- Lernfeld 3: Lebenswelten und Diversität wahrnehmen, verstehen und Inklusion fördern

- Lernfeld 4: Sozialpädagogische Bildungsarbeit in den Bildungsbereichen professionell gestalten

- Lernfeld 5: Erziehungs– und Bildungspartnerschaften mit Eltern und Bezugspersonen gestalten sowie   Übergänge unterstützen

- Lernfeld 6: Institutionen und Team entwickeln sowie in Netzwerken kooperieren

 

- Religionslehre/Religionspädagogik

- Projektarbeit

- Sozialpädagogische Praxis in Einrichtungen für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene

 

Rechtsstellung der Fachschüler/innen:

Für die gesamte Dauer der Ausbildung gilt das Fach-schulverhältnis, da die Ausbildung mindestens 2400 Stunden fachtheoretische und mindestens 1200 Stunden fachpraktische Ausbildung umfasst. Das bedeutet, dass die Gesamtverantwortung für die Ausbildung bei der Fachschule liegt. Daneben besteht für fachpraktische Ausbildungszeiten ein Anspruch der Fachschülerinnen und Fachschüler auf Gewährung einer Vergütung (TV-Prakt.) Die Studierenden erhalten einen jährlichen Urlaubsanspruch nach den geltenden tarifvertraglichen Regelungen

Abschluss und Berechtigungen

Berufsabschluss:  Staatlich anerkannte/r Erzieher/in

einschließlich

 Erwerb der allgemeinen Hochschulzugangsberechtigung

(gemäß Kultusministerkonferenz 2009)

Möglichkeiten der weiteren Professionalisierung:

  • Berufsbegleitende Aufbaubildungsgänge zum Erwerb unterschiedlicher Zertifikate, z.B. Religionspädagogisches Zertifikat, Sprachförderkraft etc.
  • Weiterführende Studiengänge an Hochschulen mit dem Abschluss Bachelor of Arts (BA), z.B. Bildung und Erziehung im Kindesalter (unsere Fachschulausbildung ersetzt die ersten beiden              Fachsemester)
  • Berufliche Weiterbildung: Ausbildung zum Staatlich anerkannten Heilpädagogen/zur Staatlich anerkannten Heilpädagogin (z.B. am Edith-Stein-Berufskolleg)

Folgende Unterlagen sind bei der Bewerbung einzureichen 

  • Bewerbungsschreiben
  • ggf. ausgedruckter Online-Anmeldebogen (Auszufüllen unter: http://www.edith-stein-berufskolleg.de/esb/4023-Anmeldung.html - aktiv in den Monaten Dezember, Januar und Februar) 
  • Lebenslauf und Kopie der Taufbescheinigung 
  • Kopie der Geburtsurkunde, des Familienstammbuches oder des Personalausweises 
  • beglaubigte Kopie des mittleren Schulabschlusses (Fachoberschulreife)
  • beglaubigte Kopie des letzten Zeugnisses (z.B. Berufskolleg)
  • ggf. Zeugnisse praktischer Tätigkeiten 
  • erweitertes Führungszeugnis (ist zum Schuljahresbeginn einzureichen) 
  • Nachweis der gesundheitlichen Eignung (auch zum Schuljahresbeginn) 
  • adressierter Freiumschlag DIN-A4 (1,45€)