Menschen begleiten, Teilhabe ermöglichen
Ein Beruf mit Verantwortung und Sinn
Heilerziehungspflegerinnen und Heilerziehungspfleger begleiten Menschen mit Assistenzbedarf in unterschiedlichen Lebenssituationen. Sie unterstützen im Alltag, fördern individuelle Fähigkeiten und helfen dabei, ein möglichst selbstbestimmtes Leben zu gestalten. Im Mittelpunkt stehen die Wünsche, Bedürfnisse und Stärken des einzelnen Menschen.
Theorie und Praxis verbinden
Die dreijährige Ausbildung an der Fachschule des Sozialwesens führt zur staatlichen Anerkennung. In den ersten beiden Ausbildungsjahren finden mehrere Blockpraktika in unterschiedlichen Einrichtungen statt. Im dritten Jahr folgt ein vergütetes Berufspraktikum. Die Zusammenarbeit mit Trägern der Eingliederungshilfe, insbesondere im Netzwerk Heilerziehungspflege im Hochstift, eröffnet vielfältige Praxiskontakte.
Praktisch lernen – persönlich wachsen
Praxisorientierte Lernangebote umfassen das Rollstuhl-Projekt, Basale Stimulation, pflegerische Übungen, die Herstellung von Hilfsmitteln, Hospitationen und kollegiale Fallberatungen. Eine erlebnispädagogische Klassenfahrt und Schulungen zur Prävention sexualisierter Gewalt ergänzen die Ausbildung. Sie fördern Einfühlungsvermögen, Selbstreflexion, Teamfähigkeit und Verantwortung.
Gute Perspektiven
Mit dem erfolgreichen Abschluss erwerben die Studierenden die staatliche Anerkennung als Heilerziehungspflegerin oder Heilerziehungspfleger sowie die allgemeine Hochschulzugangsberechtigung. Für die ersten beiden Ausbildungsjahre kann elternunabhängiges Aufstiegs-BAföG infrage kommen; das Berufspraktikum wird vergütet.