© Lightspring/Shutterstock.com
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Leitidee

Beschreibung:

Das Edith-Stein-Berufskolleg wurde im Juni 2023 von der kirchlichen Initiative „Faire Gemeinde“ des Erzbistums Paderborn mit dem Siegel „Faire Schule“ ausgezeichnet. Vorausgegangen war ein Schuljahr im Zeichen der Nachhaltigkeit und „Fair-Besserung“, indem Aktionen in verschiedenen Bereichen zu einer (globaleren) Gerechtigkeit durchgeführt wurden. Den Auftakt der Bemühungen bildete eine Bildungsveranstaltung mit der gesamten Schulgemeinde, bei der eine eindrucksvolle Dokumentation eines
Naturforschers deutliche Worte an die Zuschauenden richtete. Danach zählte zu den vielen Projekten die Umstellung auf Umweltschutzpapier (350.000 Blatt im Jahr). Beim Tag der offenen Tür wurden Spenden für das Start-up „Tadzuka“ in Malawi gesammelt. Unterstützt wurde das kleine Unternehmen der jungen Lawi Hawuhawu.

Ziele für das Schuljahr 2023/24:

SMART-Ziel: Die Schulgemeinschaft optimiert ihren Beitrag, nachhaltig und gerecht zu sein, indem

– in regelmäßigen Abstanden SchülerInnen, Studierende, Eltern und alle MitarbeiterInnen des ESBK zu Treffen der Arbeitsgruppe „Faire Schule“ eingeladen werden, um neue Ideen zur „Fair-Besserung“ (in den Kategorien Beschaffung, Finanzen, Energie, Mobilität oder Lebensräumen erschaffen) zu entwickeln und an der Umsetzung zu arbeiten.
– sich SchülerInnen und Studierende über Bildungsaktionen mit dem Thema der „fairen Schule“ und einer nachhaltigen und gerecht Welt auseinanderzusetzen und mitzuwirken. Die Bildungsaktionen entwickeln sich prozessorientiert im Laufe des Schuljahres, situativ orientiert an den Ergebnissen der Arbeitsgruppe.
– im September 2023 die Arbeitsgruppe ihren eigenen Zertifizierungsprozess auf der ersten Nachhaltigkeitsmesse „Libofair“ in Paderborn vorstellt und einen Workshop anbietet, um mit interessierten BesucherInnen weitere Möglichkeiten zu entwickeln, die Bildung für nachhaltige Entwicklung in den Schulalltag zu transportieren.
– sich innerhalb der Aktionswoche Anfang November 2023 interessierte SchülerInnen und Studierende projektorientiert damit auseinander, wie sie Nachhaltigkeit in ihrem Alltag umsetzen können.

–  im Februar 2024 der Truck des katholischen Missionswerks Missio als interaktiver, pädagogisch begleiteter Lernraum zum Thema „Eine Welt. Keine Sklaverei“ mit Klassen des ESBK besucht wird.
– das Repertoire des katholischen ESBK seine Morgenimpulse um Beiträge zum Thema Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit ausweitet und dem Kollegium zur Verfügung stellt.
– zur transparenten Darstellung der angestrebten und durchgeführten Projekte die Öffentlichkeit kontinuierlich über die Homepage der Schule sowie über Social-Media Seiten informiert wird.

Beschreibung:
Die kollegiale Hospitation ist am ESBK gemäß des Referenzrahmens Schulqualität NRW ein Instrument der kollegialen Beratung und somit der schulinternen Kooperation und Kommunikation. In diesem Zusammenhang dient sie als Methode der Unterrichtsentwicklung der Sicherung und Verbesserung von Unterrichtsqualität. Im Fokus dieser angestrebten Qualitätserhaltung bzw. -verbesserung von Unterricht beruht die kollegiale Hospitation am ESBK auf der Intensivierung eines professionellen kollegialen Austauschs, durch den zum einen eine kontinuierliche Feedbackkultur und somit auch die Verbesserung von Kommunikationsstrukturen begünstigt und zum anderen auch Evaluationsmöglichkeiten des Lehrerhandelns erweitert werden. Dadurch ist die kollegiale Hospitation auch als Methode der schulinternen Personalentwicklung zu betrachten und dient der individuellen Professionalisierung der Lehrkräfte. Die kollegiale Hospitation wird somit am ESBK als wirksames Instrument der nachhaltigen Unterrichts- und Schulentwicklung gesehen und ist seit dem Schuljahr 2017/18 Bestandteil
dieser. Die Umsetzung der kollegialen Hospitationen ist bislang nicht zu unserer Zufriedenheit erfolgt. Noch sehen nicht alle Kolleg*innen den Mehrwert. Des Weiteren hat die Corona Pandemie den Ausbau und die Verbesserung dieser Methode erschwert. Bislang ist die Idee, dass Kolleg*innen auf freiwilliger Basis sich mit anderen Kolleg*innen
terminlich absprechen, sich für einzelne Unterrichtssequenzen oder einer ganzen Unterrichtsstunde besuchen und diese anhand eines erstellten Gesprächsbogens reflektieren.

1 Vgl. Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen (Hrsg.) (2015). Referenzrahmen Schulqualität NRW.
Schule in NRW Nr. 9051. (1. Aufl.) Düsseldorf, S. 46. Online-Veröffentlichung unter: https://www.schulentwicklung.nrw.de/referenzrahmen.

Ziele für das Schuljahr 2023/24:
SMART-Ziel:
– Die Umsetzung der kollegialen Hospitation am ESBK wird im Sinne des kollegialen Austausches und der kollegialen Beratung – wie ursprünglich geplant – von jedem Lehrer/jeder Lehrerin mindestens einmal im Schuljahr umgesetzt.
– Die Kolleg*innen lernen voneinander und geben sich konstruktives und
wertschätzendes Feedback. Mithilfe des Feedbackbogens (s. Anhang) werden die Ergebnisse der kollegialen Rückmeldung ausschließlich für die Eigennutzung dokumentiert.
– Im Schuljahr 2024/2025 wird durch eine Befragung des Kollegiums der
Umsetzungserfolg der kollegialen Hospitation gemessen und entsprechend den Rückmeldungen evaluiert.

 

Beschreibung :
Mit der Kooperationsvereinbarung zwischen dem KSB und dem ESBK wird den Studierenden der FSP eine Möglichkeit zum freiwilligen Erwerb einer zusätzlichen beruflichen Qualifizierung im Bereich der Bewegung mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen gegeben. Durch die Qualifizierung „Zertifikat für Bewegungsförderung in Kita und Verein“ und „Übungsleiter C- breitensportübergreifend“ werden die Studierenden befähigt Sportangebote fachlich fundiert selbstständig zu planen und diese mit den Zielgruppen selbstständig durchzuführen.

Ziele für das Schuljahr 2023/24:

SMART-Ziel:
Die Studierenden erwerben in diesem Schuljahr das „Zertifikat für Bewegungsförderung in Kita und Verein“, indem sie durch fachlich fundierte Kompetenzen im Bereich Sport, Psychomotorik und Didaktik Bewegungsangebote mit Kindern im Alter von 0-6 Jahren selbstständig planen und durchführen können.

Beschreibung:
Die Lehrerausbildung am Edith- Stein-Berufskolleg erfolgt in Kooperation mit dem Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung an Berufskollegs in Paderborn. Studienreferendarinnen und Studienreferendare werden von uns als selbstständig und selbstverantwortlich lernende Lehrerinnen und Lehrer ernst genommen. Das Lernen selbst in die Hand zu nehmen, bedeutet vor allem, es selbstständig organisieren, steuern und verantworten zu müssen. Wir bieten ihnen dazu ein entsprechendes Lernangebot und
gestalten mit ihnen zusammen eine förderliche Lernumgebung. Im Rahmen der rechtlichen Vorgaben bestimmen und verantworten die Studienreferendarinnen und Studienreferendare viele Aspekte ihrer Ausbildung selbst, beispielsweise mit welcher Ausbildungslehrerin oder welchem Ausbildungslehrer sie zusammenarbeiten wollen und bei wem sie sich Anregung, Beratung und Kritik holen. Wir erwarten von ihnen zudem, dass sie sich über den Unterricht hinaus am Schulleben und seiner Entwicklung beteiligen, also an Projekten, Arbeitsgruppen, „Schule außerhalb von Schule“, Beratungsangeboten, Konferenzen, pädagogischen Tagen etc. Im Ausbildungsprogramm soll für die Studienreferendarinnen und Studienreferendare der Zugang zu den Ressourcen der Schule (Kollegium, Kontakte, Material u.a.) geschaffen sowie die individuellen Bedingungen des Edith-Stein-Berufskollegs, Rahmenbedingungen
der einzelnen Bildungsgänge, Besonderheiten der Organisation geklärt werden (Schulprogramm, Bildungsgänge, Umfeld, Kooperationspartner u.a.). Den Studienreferendarinnen und Studienreferendaren wird die Möglichkeit gegeben, innovative Unterrichtskonzepte in der konkreten Umsetzung des Edith-Stein-Berufskollegs kennenzulernen. Dies erfolgt durch ca. zweiwöchentliche Treffen und nach Bedarf mit der Ausbildungsbeauftragten. Des Weiteren sieht das Ausbildungsprogramm am Edith-Stein-Berufskolleg eine erste Teilnahme an Bildungsgangkonferenzen, Entwicklungskonferenzen, Lehrerkonferenzen und nach Möglichkeit an Klassenfahrten (z.B. die Begleitung der Klassenfahrt der Fachoberschule nach Berlin der FOS) vor, ebenso die Begleitung einer Lehrkraft am Eltern- und Schülersprechtag, die Teilnahme an der Aktionswoche und am Tag der Offenen Tür. Auch Studierende der Universität Paderborn haben im Rahmen ihres Studiums die Gelegenheit, ihr Eingangs- und Orientierungspraktikum und ihr Praxissemester am Edith-Stein-Berufskolleg absolvieren zu können und werden durch die Ausbildungslehrer und – lehrerinnen sowie durch die Ausbildungsbeauftragten individuell betreut.

Ziele für das Schuljahr 2023/24:
Das Edith-Stein-Berufskolleg entwickelt stetig gemäß § 14 OVP gemeinsam mit dem Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung ein Ausbildungsprogramm auf der Grundlage des Kerncurriculums weiter.
Ziel des Ausbildungsprogramms am Edith-Stein-Berufskolleg ist die Unterstützung und Förderung der Studienreferendarinnen und Studienreferendare im Schulalltag. Dies bedeutet konkret
– eine Orientierung an den individuellen Bedürfnissen,
– einen engen Bezug zur konkreten beruflichen Praxis,
– eine Möglichkeit zur Reflexion des eigenen Handelns,
– eine Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch,
– ein kollegiales Beratungsangebot, insbesondere zur Unterstützung und
Qualitätssicherung beim selbstständigen Unterricht und
– eine Berücksichtigung aktueller Sorgen, Fragen und Informationsbedürfnisse.

Beschreibung:
In einer in hohem Maß digital vernetzten Welt steht Schule vor der Verantwortung das Lehren und Lernen mit digitalen Medien zukunftsfähig zu gestalten. Damit dies am ESBK gelingen kann, bedarf es zum einen zielgerichteter Integrationsprozesse digitaler Medieninnovation in den unterschiedlichen schulischen Handlungsfeldern und zum anderen
gemeinsamer Grundsätze und Auffassungen aller am Schulleben Beteiligten zum Einsatz und zur Integration digitaler Medien in den pädagogischen und schulorganisatorischen „Alltag“ – wie sie im Medienkonzept des ESBK beschrieben sind. Mit dem Ziel Lernende zu befähigen, digitale Schlüsselkompetenzen (Medienkompetenz, Anwendungs-Know-how und informatische Grundkenntnisse) aufzubauen und zu erweitern, werden am ESBK zunehmend in den unterschiedlichen Bildungsgängen und
Fächern/Lernfeldern und letztendlich auch themen- und inhaltsbezogen Lehr-Lern-Prozesse mit digitalen Medien entwickelt, implementiert und institutionalisiert.

Ziele für das Schuljahr 2023/24:
SMART-Ziel:
In den schulischen Curricula der unterschiedlichen Bildungsgänge und Fächer sowie Lernfelder am ESBK werden digitale Schlüsselkompetenzen (Medienkompetenz, Anwendungs-Know-how, informatische Grundkenntnisse) als integraler Bestandteil umfassender Handlungskompetenzen (Fachkompetenzen, Personale Kompetenzen) bis
zum Ende des Schuljahres benannt. In den einzelnen Bildungsgängen werden Lehr- und Lernsettings, in denen der Erwerb digitaler Schlüsselkompetenzen entsprechend der schulischen Curricula ermöglicht wird, für die Unterrichte in den unterschiedlichen Fächern/Lernfeldern entwickelt und bis zum Ende des Schuljahres sukzessive in Abhängigkeit von der Ausstattung des Digitalpakts (u.a. technische Ausstattung) umgesetzt.
Die Eingangsklasse des beruflichen Gymnasiums wird zu Beginn des Schuljahres mit iPads ausgestattet, die entsprechend dem schulischen Curriculum für das berufliche Gymnasium in Lehr- und Lernsettings in den unterschiedlichen Unterrichten genutzt werden, um die Lernenden zu befähigen, digitale Schlüsselkompetenzen umfassend aufzubauen.

Beschreibung:
„Prävention als Grundprinzip pädagogischen Handelns trägt bei Mädchen und Jungen, jungen Frauen und Männern dazu bei, dass sie in ihrer Entwicklung zu eigenverantwortlichen, glaubens- und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten gestärkt werden. Unterschiede ihrer Bedarfs- und Gefährdungslagen verlangen bei allen Präventionsmaßnahmen eine angemessene Berücksichtigung. Ziel von Prävention in Diözesen, Ordensgemeinschaften, kirchlichen Institutionen und Verbänden ist es, eine neue Kultur des achtsamen Miteinanders zu entwickeln. Dafür muss es transparente, nachvollziehbare, kontrollierbare und evaluierbare Strukturen und Prozesse zur Prävention sexualisierter Gewalt geben.“

abzurufen unter:
http://www.erzbistum-paderborn.de/487-von-A-bis-Z/12321,Pr%E4ventionsordnung-sex.-Missbrauch.html
(letzter Zugriff am 11.06. 2020)

Da unsere schulischen und beruflichen Ausbildungsangebote auf eine Tätigkeit im Sozial und Gesundheitswesen abzielen, ist die Umsetzung des Grundgedankens der Präventionsarbeit des Erzbistums Paderborn in vielfältiger Weise in die Strukturen und Ausbildungsinhalte unsere Schule eingewoben. Als Schule in Katholischer Trägerschaft legen wir neben der Vermittlung von Fachwissen auch besonderen Wert auf die Weiterentwicklung der persönlichen und sozialen Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler und Studierenden. Bezogen auf die Präventionsarbeit gegen sexualisierte Gewalt gehören dazu für die verschiedenen Fachschulen abgestimmte Unterrichtsinhalte, die
Information über Beschwerdewege und Hilfsangebote, sowie eine gemeinsame Vereinbarung der Schulgemeinschaft, wie eine Kultur der Achtsamkeit an unserer Schule gelebt werden kann, und so auch die professionelle Grundhaltung der zukünftigen Akteure im Sozial- und Gesundheitswesen beeinflusst. Als Schule ist uns wichtig, der Schulgemeinschaft einen sicheren Lern- und Lebensraum zu bieten und diesbezüglich Strukturen und Arbeitsprozesse innerhalb der Institution zu
implementieren. Die Präventionsfachkraft hat eine „Lotsenfunktion“ innerhalb der Schule: Koordination, Beratung und Umsetzung geeigneter Maßnahmen zum Schutz vor sexualisierter Gewalt/Grenzverletzungen. Etablierung einer Kultur der Achtsamkeit im Umgang miteinander.

Ziele für das Schuljahr 2023 / 2024:
1. Der Flyer zu unserem Schulethos, auf der Grundlage des Verhaltenskodex des EGV, ist bis zum Ende des Schuljahres 2023/2024 durch die Mitwirkung der Schülerinnen und Schüler in der Aktionswoche neu formuliert, gestaltet und auf der Homepage veröffentlicht.
2. In Absprache mit der Schulleitung ist bis zum Herbst 2024 ein neues Konzept für den Einsatz der Schulungsreferenten in den Klassen der Fachschule für Sozialpädagogik erarbeitet und mit den beteiligten Fachlehrern kommuniziert.

Beschreibung:
In der Schülervertretung des ESBK engagieren sich Schülerinnen und Schüler aktiv an der Weiterentwicklung des Schulalltags und des Lebensraums Schule. So sammeln diese z.B. Pfand in der Mensa für einen guten Zweck oder machen ihren Mitschülerinnen und Mitschülern eine Freude mit der jährlichen Nikolaus Aktion. Auch das Thema Nachhaltigkeit liegt dem SV-Team sehr am Herzen, weshalb es sich dafür einsetzte, dass die Benutzung von Einwegbechern in der Mensa minimiert wurde. Der Fokus der SV- Arbeit liegt hier also auf der Verantwortung füreinander und für unseren Planeten.

Ziele für das Schuljahr 2023/24:
SMART-Ziel:
Die Schülerinnen und Schüler des SV-Teams arbeiten kontinuierlich weiter an den bisher umgesetzten Projekten, indem sie sich in SV-Sitzungen treffen, beraten und Aufgaben umsetzen. Sie arbeiten weiterhin daran, den Lebensraum Schule für ihre Mitschülerinnen und Mitschüler zu verbessern, indem sie z.B. weitere Sitzmöglichkeiten organisieren. Um noch effektiver und zielführender arbeiten zu können, wird das Kernteam gestärkt, indem eine eindeutige Aufgabenverteilung für die wirklich interessierten Schülerinnen und Schüler stattfindet und diese durch regelmäßige treffen in ihrer Arbeit unterstützt werden.

Beschreibung:
Das Schulportal ist ein digitales Instrument am ESBK und dient u.a. als
Kommunikationsplattform zwischen allen Beteiligen der Schule. Des Weiteren dient das Schulportal als Plattform zum Materialaustausch in den Klassen, den einzelnen Fächern und auch Arbeitsgruppen außerhalb des Unterrichts.

Ziele für das Schuljahr 2023/24:
SMART-Ziel:
Das Schulportal wird in diesem Schuljahr als digitale Plattform genutzt und erleichtert die Bereitstellung von Arbeitsmaterialien in digitaler Form für alle Beteiligten am ESBK. Die SchülerInnen am ESBK erweitern im Laufe des Schuljahres digitale Kompetenzen im selbstständigen Umgang mit der Plattform des Schulportals.

Beschreibung:
Schulsozialarbeit ergänzt und stärkt den Bildungsauftrag der Schule. Ziele sind u. a. ein achtsamer und wertschätzender Umgang miteinander; die Förderung von Selbstwertgefühl, Selbstvertrauen und Selbstverantwortung, von Kommunikationsfähigkeit, Konfliktfähigkeit und sozialer Verantwortung, von Resilienz und die Unterstützung und Begleitung junger
Menschen in den persönlichen und sozialen Entwicklungsaufgaben. Vertraulichkeit und Freiwilligkeit sind unabdingbare Grundprinzipien der sozialen Arbeit an Schulen. Darüber hinaus sind Neutralität, anwaltschaftliches Handeln, Allparteilichkeit, Niederschwelligkeit, Transparenz hinsichtlich der Arbeits- und Vorgehensweisen, Ressourcenorientierung, Partizipation, Teilhabe, Netzwerkarbeit und Beziehungsorientierung weitere zentrale Arbeitsprinzipien. Ausgehend von den Lebensbedingungen und dem Bedarf der Schüler*innen entwickelt die Schulsozialarbeit ein passendes Angebot, z. B. durch Beratung, Begleitung und soziale Unterstützung der Lernenden, Konfliktbewältigung,
Krisenintervention, Prävention, Netzwerkarbeit, erlebnis- oder medienpädagogische Angebote sowie Angebote zur Berufsorientierung.

Ziele für das Schuljahr 2023/24:
SMART-Ziel:
– Überarbeitung des Ordners „Schulsozialarbeit“ auf dem Schulserver, Vorstellung der Schulsozialarbeit bei einer Lehrerkonferenz, Überarbeitung der Konzeption „Schulsozialarbeit am ESBK“ bis zum Halbjahresende
– Unterstützung Ausbildungskurs Schulsanitätsdienst u. Ukulele-Kurs in der
Projektwoche vom 30.10. – 5.11.23, Mitarbeit „Fit in schweren Zeiten“ 1. –
3.11.23, Hardehausen
– Echt-krass-Ausstellung 25.1. – 12.2.24: Organisation, Sicherstellung der
Förderung, Einführung im Kollegium, FoBi-Angebot für neue Lehrkräfte und Interessierte vorher, Treffen AG Nähe und Distanz als Vernetzungstreffen mit örtlichen Beratungsstellen zu sexualisierter Gewalt im Ausstellungszeitraum

Beschreibung:
Mit der Berufs- und Studienorientierung sollen junge Menschen dazu befähigt werden, eigene Entscheidungen im Hinblick auf den Übergang ins Erwerbsleben vorzubereiten und selbstverantwortlich zu treffen (Runderlass des Ministeriums für Schule und Weiterbildung).
Ein Schwerpunkt unserer Schule liegt darin, für die Lernenden Orientierungshilfen zu geben und Ansprechpartner zu sein. Neben dem schulischen Beratungsangebot oder Informationen im Unterricht sollen unsere Schüler/-innen und Studierende auch die Möglichkeit erhalten, Beratungsmöglichkeiten durch die Argentur für Arbeit (ARGE) wahrzunehmen, die wöchentlich festgelegten Sprechzeiten in unserem Schulgebäude anbietet.
Auch ein jährlich vom ESBK eigens für unsere Schülerschaft initiierter Berufs- und Informationstag (BIT) in unserem Schulgebäude soll den Lernenden die Möglichkeit geben, sich mit den unterschiedlichsten Berufen oder Studiengängen mit dem Schwerpunkt Gesundheit und Soziales auseinanderzusetzen. Ihnen wird seitens der Schule immer wieder Raum und Zeit gegeben, um sich mit der eigenen Person, den eigenen Fähigkeiten, Stärken und Schwächen auseinanderzusetzen, und sie sollen insbesondere in den Fachoberschule, der Zweijährigen Berufsfachschule und dem Beruflichen Gymnasium Gelegenheit erhalten, sich mit unterschiedlichen Berufsfeldern zu befassen (z.B. durch verschiedene Praktika oder die Möglichkeit der Berufsfelderkundung im Rahmen von berufs- oder studienbezogenen Workshops in Kooperation mit der ARGE). Außerdem besteht die Möglichkeit, im Rahmen von sogenannten Check U-Modulen herauszufinden, welche Berufe zu einem passen könnten. Die eigene Motivation, sich der Frage zu stellen, was nach dem Schulabschluss kommt, ist dabei unerlässlich. Berufsorientierung im Sinne von Anschluss- und nicht Abschlussorientierung muss zur eigenen Sache werden – aber eben mit Unterstützung und Angeboten seitens unserer Schule.
Die in den verschiedenen Bildungsgängen durchgeführten Praktika werden stets vor- und nachbereitet sowie durch Besuche einer Betreuungslehrkraft begleitet. Zusätzlich gibt es schulinterne Informationsveranstaltungen sowie Besuche externer Berufsinformationsveranstaltungen (z.B. über das BANG StarterCenter – BANG Gesundheit,…). Außerdem werden im Laufe der zwei- oder dreijährigen Schulzeit am Edith-Stein-Berufskolleg immer wieder individuelle Interessen von Lernenden erfragt, so dass insbesondere in den Oberstufen auf Wunsch gezielte Veranstaltungen zu speziellen Berufen oder zur Studienvorbereitung in Zusammenarbeit mit der Berufsberatung der ARGE stattfinden.

Ziele für das Schuljahr 2023/24:
SMART-Ziel:
Das ESBK vermittelt Orientierung für die individuelle Zukunftsplanung, um damit einen möglichst optimalen Anschluss für die Zeit nach der Schule vorzubereiten. Die KAoA-Standardelemente („Kein Abschluss ohne Anschluss – Übergang Schule-Beruf in NRW“) werden implementiert und steuern somit den systematischen Prozess der Beruflichen Orientierung am Edith-Stein-Berufskolleg.

Beschreibung:
Der Bildungsauftrag einer Schule mit christlich geprägtem Leitbild definiert sich auch über die aktive Mitgestaltung und Weiterentwicklung der Schullandschaft. Die Steuergruppe trägt aktiv dazu bei, Prozesse der Schulentwicklung anzustoßen, zu koordinieren und zu begleiten.
Steuergruppenarbeit umfasst auch die programmatische Weiterentwicklung und aktive Mitgestaltung der Schule. Die sich aus den Schulentwicklungsprozessen ergebende Fortschreibung des (programmatischen Teils des) Schulprogramms erfordert eine kontinuierliche Begleitung und Unterstützung sowie Evaluation. Projektteams werden im Rahmen der Zielformulierungen und Evaluation ihres jeweiligen Projektes unterstützend begleitet.
Im Rahmen dieser Tätigkeit begleiten die Mitglieder der Steuergruppe ausgewählte Projektgruppen bei der Entwicklung inhaltlicher Konzepte und übernehmen dabei die Koordination der Arbeitsprozesse.

Ziele für das Schuljahr 2023/24:
SMART-Ziel:
Das Schulprogramm des Edith-Stein-Berufskollegs wird im Sinne der
Schulprogrammentwicklung kontinuierlich fortgeschrieben, indem
– für sämtliche das Schulleben umfassende Arbeitsbereiche Arbeitsschwerpunkte im Sinne von Jahresarbeitszielen definiert sind.
–  vakante Bereiche konkreten Personen zur Bearbeitung zugeordnet sind.
– gesonderte Arbeitsschwerpunkte für die Entwicklung des Schulprogramms definiert sind.

Es erfolgt die Öffnung des Schulprogramms nach außen, indem◦
– deskriptive und programmatische Anteile ausgewählter Arbeitsbereiche auf der Homepage des ESBK veröffentlicht sind.
– im Zuge einer offenen StGr-Sitzung im Oktober 2023 Schülerinnen und Schüler, Eltern, Kolleginnen und Kollegen sowie nicht-unterrichtende Mitarbeitende individuelle Möglichkeiten für eine aktive Mitgestaltung der Schullandschaft erkennen, benennen und erste Arbeitsprozesse im Sinne von Planung, Durchführung und Evaluation angestoßen sind.